Kurzprofil Ethnologie (B.A.)

Abschluss:

Bachelor of Arts

Dauer:

3 Jahre (6 Semester)

Umfang:

insgesamt 180 ECTS-Punkte

120 auf das Hauptfach Ethnologie

Beginn:

Wintersemester (Oktober)

Studiengebühren:

Zzt. 161 € Semestergebühren sowie ggf. Gebühren im Falle eines Zweitstudiums oder für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zulassung:

Zulassungsbeschränkt; derzeit 25 Plätze im Hauptfach Ethnologie Nähere Informationen.

Fächerkombination:

Zusätzlich zum Hauptfach ist ein Nebenfach zu studieren. Dieses kann aus über 40 Nebenfächern aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften gewählt werden: Fächerkombinationen.

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BOK – Berufsfeldorientierte Kompetenzen

Die berufsfeldorientierten Kompetenzen werden in unterschiedlichem Umfang in fast jedem Bachelorstudiengang studiert. Es sind Zusatzqualifikationen für die Berufspraxis, unterteilt in Management, Kommunikation, Medien, EDV und Sprachen. Studierende wählen hieraus individuell Bereiche aus. Wer sich einen Überblick über die Angebote verschaffen will, findet diese auf der Website des Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS).

Studienverlauf Ethnologie
(B.A. – Bachelor of Arts)
6. Sem.Bachelorarbeit und vertiefende Module

Studienprojekt / Studium im Ausland
Nebenfach
Ergänzungsbereich
inkl. BOK
5. Sem.
4. Sem.Theorien und Methoden
Ausgewählte Themenbereiche


Sachthematische Grundlagen

Einführende Veranstaltungen
3. Sem.
2. Sem.
1. Sem.

Studieninhalte Ethnologie (B.A.)

Gegenstand der Ethnologie ist alles Menschliche. Sie betrachten in Ihrem Studium kulturelle und gesellschaftliche Prozesse in den unterschiedlichsten Kontexten  an verschiedenen Orten der Welt und versuchen, diese zu beschreiben, zu vergleichen und zu interpretieren.

Ihr Ziel wird es sein, gesellschaftliche Prozesse in Vergangenheit und Gegenwart besser verstehen und beschreiben zu können. Dafür ist es für Sie im Studium zunächst notwendig, die grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte und Theorien der Ethnologie kennenzulernen. Von zentraler Bedeutung sind dabei vergleichende und multiperspektivische Zugänge.

Das Freiburger Profil des Studiengangs der Ethnologie zeichnet sich insbesondere durch die Betrachtung von globalen Themen und das breite Lehrangebot zu Asien, Afrika und Lateinamerika aus. Forschung und Lehre des Instituts sind interdisziplinär und international gut vernetzt. Seit 2004 werden zum Beispiel gemeinsame Feldforschungen von Ethnologie-Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Gadjah Mada Universität Yogyakarta (UGM) in Indonesien im jährlichen Wechsel in Deutschland und in Indonesien durchgeführt.

Neben den vielfältigen Veranstaltungen zu verschiedenen Regionen der Welt haben Sie am Institut zugleich die Möglichkeit, sich ein fachspezifisches, fundiertes Wissen zu Methoden und Theorien der Ethnologie (Module Theorien und  Methoden der Ethnologie I, II) zu erarbeiten:

  • Politikethnologie
  • Sozialethnologie
  • Religionsethnologie
  • Wirtschaftsethnologie
  • Sowie weitere ausgewählte Themenbereiche

Insbesondere durch ein selbständiges Studienprojekt im 5. Semester bietet sich Ihnen die Möglichkeit, ethnologisches Wissen anzuwenden, praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, wodurch Sie schon während des Studiums ein individuelles Profil entwickeln. Sie können entweder eine Feldforschungsübung, ein Praktikum in einem Land ihrer Wahl durchführen und wissenschaftlich auswerten, oder aber ein einsemestriges ethnologisches Studium an einer ausländischen Hochschule absolvieren. So haben Sie die Möglichkeit, regional und inhaltlich individuelle Schwerpunkte zu setzen sowie frühzeitig berufsrelevante Erfahrungen zu sammeln.

Für ein Studium der Ethnologie sollten Sie Interesse und Begeisterung mitbringen für:

  • Kulturen, Länder, Sprachen und Reisen,
  • Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturkreisen
  • Offenheit gegenüber anderen Weltanschauungen und Ansichten
  • das Lesen und Schreiben von Texten (auch fremdsprachlich) und
  • das Stellen und Reflektieren kritischer Fragen.