Die eindrucksvollsten Erfahrungen für mich waren der Präparationskurs in der Anatomie sowie die Tierversuchskunde, alles eingebettet in einen medizinhistorischen und -ethischen Kontext. Dass man damit Berührungspunkte hat, sollte einem bewusst sein. Neben dem Interesse an den Lehrinhalten sollte man sich darüber im Klaren sein, was man mit dem Studium hinterher anfangen möchte.
Ist das Praktizieren als Arzt/Ärztin eine Option, dann ist das Studium der Humanmedizin zielführender, da ein späterer Wechsel von Molekulare Medizin zu Humanmedizin mit Hürden verbunden ist, zumindest war das während meiner Studienzeit noch so. Außerdem kann, je nach angestrebtem Karriereweg, eine Promotion, ein Postdoc, ein längerer Auslandsaufenthalt zwingend notwendig sein. Zu guter Letzt würde ich sagen, dass Zielstrebigkeit, Eigenmotivation und Selbstorganisation helfen das Studium zu meistern.
